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2001: Glaubensalltag in der konfessions-verbindenden Ehe und Familie

Jahrestagung 26.-28. Januar 2001 in Heilsbronn

Zur Jahrestagung trafen sich 40 Teilnehmer vom 26.-28. Januar in Heilsbronn bei Nürnberg zum Thema "Glaubensalltag in der konfessions-verbindenden Ehe und Familie". In seinem Referat betonte Prof. Dr. Otto Hermann Pesch (röm.-kath.), dass es für ein gemeinsames Herrenmahl keine theologischen Einwände gibt. Kirchenrat Dr. Hövelmann (ev-luth.) ging auf die Spannungen zwischen Seelsorge und Kirchenrecht ein. Prof. Heron (ev.-reform.) stellte fest, dass die pastorale Situation der "Mischehe" von den Theologen ernst genommen werden muss.

 

In kleinen Gruppen wurden Anregungen und Thesen der Referate diskutiert. Zwei Teilnehmerinnen aus England berichteten über die Aktivitäten der AIF (Association of Interchurch Families) und eine Teilnehmerin vom Centre St.Irénée, Lyon, sprach über

ihre Arbeit in Frankreich und informierte über die Planung des "Zweiten Welttreffens konfessionsverbindener Familien", das im Jahr 2003 in Rom durchgeführt werden soll (das erste Welttreffen war 1998 in Genf). Ein Höhepunkt der Tagung war der Abendmahls-Gottesdienst nach der Lima-Liturgie, von Teilnehmern der Tagung vorbereitet, mit aktiver Beeiligung auch der Kinder.

 

Das Thema "Theologie und Praxis des Herrenmahls in ökumenischer Perspektive" wurde für die nächste Jahrestagung vereinbart, die entweder am vom 25. bis zum 27 Januar 2001 oder vom 1. bis zum 3. Februar 2001 in Burg Rothenfels am Main, zwischen Würzburg und Aschaffenburg, stattfindet.

 

Autoren: Pfarrerin Berthild Sachs, Rosemarie und Prof. Dr. Rudolf Lauber







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